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Künstliche Intelligenz & Automation – mehr erreichen mit digitalen Assistenten
Diese Seite vertieft den Bereich Künstliche Intelligenz & Automation der zentralen IT-Wiki. Sie richtet sich an Fachanwender.innen, IT-Verantwortliche, Führungskräfte und Entwickler.innen, die KI-Tools gezielt einsetzen, Prozesse automatisieren und gleichzeitig Qualität, Sicherheit und Transparenz im Blick behalten möchten.
Grundlagen von Künstlicher Intelligenz
Ein gemeinsames Grundverständnis erleichtert die Einführung von KI im Unternehmen.
- Abgrenzung von klassischer Programmierung, Machine Learning und Generativer KI.
- Typische Einsatzbereiche: Text, Bilder, Sprache, Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung.
- Stärken und Grenzen von KI-Systemen, inklusive möglicher Fehlentscheidungen und Verzerrungen.
- Rolle des Menschen: Kontrolle, Bewertung und Verantwortung („Human in the Loop“).
Praxisnahe KI-Anwendungen im Büro
Im Office-Alltag lassen sich viele Aufgaben durch KI beschleunigen.
- Unterstützung bei E-Mails, Zusammenfassungen, Protokollen und Standardtexten.
- Erstellung von Entwürfen für Konzepte, Präsentationen und Schulungsunterlagen.
- Erste Auswertungen von Tabellen, einfachen Datensätzen und Berichten.
- Unterstützung bei Recherche, Ideensammlung und Strukturierung von Inhalten.
Prompting & Zusammenarbeit mit KI-Systemen
Gute Ergebnisse hängen stark von der Art der Aufgabenbeschreibung (Prompts) ab.
- Strukturierte Prompts mit Ziel, Kontext, Formatwunsch und Beispielen.
- Iteratives Arbeiten mit KI: Entwurf, Feedback, Verfeinerung.
- Umgang mit Grenzen: Nachfragen stellen, Alternativen anfordern, Annahmen prüfen.
- Dokumentation bewährter Prompts als interne „Prompt-Bibliothek“.
Automation von Workflows & Prozessen
KI und klassische Automatisierung ergänzen sich bei wiederkehrenden Abläufen.
- Kombination von Formularen, Workflows und KI-Assistenz (z. B. Textbausteine, Klassifikation, Vorschläge).
- Nutzung von Skripten oder Low-Code/No-Code-Plattformen zur technischen Automatisierung.
- Automatisierte Übergabe zwischen Systemen (z. B. Ticket-System, CRM, DMS).
- Regeln, wann Automatisierung entscheidet und wann menschliche Freigabe erforderlich ist.
KI für IT & Entwicklung
Technische Teams können KI zur Entlastung und Qualitätssicherung nutzen.
- Unterstützung bei Code-Entwürfen, Refactoring und Dokumentation.
- Generierung von Testfällen, Beispiel-Daten und einfachen Skripten.
- Auswertung von Logdateien und Systeminformationen mit Hilfe von KI-Assistenten.
- Ideenfindung für Architekturen, Migrationswege und Troubleshooting-Strategien.
Qualitätssicherung & Risiken
Der Einsatz von KI erfordert bewusste Qualitätskontrollen.
- Prüfung von Ergebnissen auf fachliche Richtigkeit, Plausibilität und Aktualität.
- Umgang mit Halluzinationen (falsch erfundenen Fakten) und einseitigen Darstellungen.
- Klare Regeln, welche Inhalte automatisiert erstellt und welche manuell freigegeben werden.
- Rollen und Verantwortlichkeiten für Kontrolle, Freigabe und kontinuierliche Verbesserung.
Datenschutz, Compliance & Sicherheit
KI-Einsatz muss mit Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen vereinbar sein.
- Sensible Daten (z. B. personenbezogene, vertrauliche, vertrauliche Kundendaten) schützen und ggf. anonymisieren.
- Klare Richtlinien, welche Inhalte in externe KI-Dienste eingegeben werden dürfen und welche nicht.
- Berücksichtigung von Auftragsverarbeitung, Speicherstandorten und Löschkonzepten.
- Schulung der Mitarbeitenden im sicheren Umgang mit KI-Tools.
Change-Management & Akzeptanz
Einführung von KI und Automation ist auch ein Veränderungsprozess.
- Transparente Kommunikation von Zielen, Nutzen und Grenzen.
- Einbindung der Mitarbeitenden bei der Identifikation geeigneter Anwendungsfälle.
- Klärung von Rollenbildern: Was übernimmt KI, was bleibt Kernaufgabe des Menschen?
- Begleitende Schulungen, Leitfäden und Ansprechpersonen für Fragen und Unterstützung.
