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Netzwerk & Security – Rückgrat und Schutz der IT-Infrastruktur

Diese Seite den Bereich Netzwerk & Security der zentralen IT-Wiki. Sie richtet sich an Administrator.innen, Netzwerkverantwortliche, IT-Sicherheitsbeauftragte und Entscheider.innen, die stabile, performante und gleichzeitig gut abgesicherte Infrastrukturen planen, betreiben oder modernisieren wollen.

Grundlagen moderner Netzwerke

Ein solides Netzwerkverständnis ist Voraussetzung für verlässlichen IT-Betrieb und effiziente Fehlersuche.

  • Struktur von LAN, WAN und typischen Unternehmensnetz-Topologien
  • IP-Adressierung mit IPv4/IPv6, Subnetting, Gateways, DNS und DHCP
  • Basis-Werkzeuge für Diagnose und Troubleshooting (Ping, Traceroute, nslookup, ipconfig/ifconfig, arp)

Switching, Routing & VLANs

Switching und Routing bestimmen, wie Datenpakete innerhalb und zwischen Netzen fließen.

  • Arbeitsweise von Switches (MAC-Tabellen, Broadcast, VLAN-Tagging)
  • Routing-Konzepte, statische Routen und dynamische Routing-Protokolle
  • VLANs zur Segmentierung von Netzen und Trennung von Abteilungen oder Sicherheitszonen
  • Mechanismen wie Link-Aggregation, Spanning Tree und Quality of Service (QoS)

Firewalls, VPN & Perimeter-Sicherheit

Der Perimeter bleibt ein zentraler Schutzbereich zwischen internem Netz und externen Zonen.

  • Paketfilter, Stateful Inspection und Next-Generation-Firewalls
  • Aufbau von DMZs für öffentliche Dienste wie Web- und Mailserver
  • Site-to-Site- und Remote-Access-VPNs, sichere Protokolle und starke Authentifizierung
  • Grundprinzipien für Policies: erlaubnisbasiert (Allowlist) statt verbotsbasiert

Zero Trust & Netzwerksegmentierung

Zero Trust erweitert klassische Sicherheitsansätze um strengere Prüfmechanismen.

  • Leitidee „Never trust, always verify“
  • Mikrosegmentierung und identitätsbasierte Zugriffe auf Dienste
  • Granulare Netzwerk- und Zugriffsrichtlinien für Server, Clients und Anwendungen
  • Schrittweise Umsetzung in bestehenden Netzen ohne Big-Bang-Migration

Security-Basics für Administrator.innen

Sicherheitsbewusste Administration reduziert Angriffsflächen im Alltag.

  • Prinzipien „Least Privilege“ und „Need-to-know“ bei Rollen und Berechtigungen
  • Umgang mit privilegierten Konten, Trennung von Admin- und Standardkonten
  • Einsatz von Multi-Faktor-Authentifizierung und Passwort-Richtlinien
  • Sichere Remote-Zugänge (z. B. VPN, SSH, RDP mit Härtungsmaßnahmen)

Systemhärtung & Patch-Management

Systemhärtung und konsequente Pflege schließen viele Standardangriffswege.

  • Deaktivieren unnötiger Dienste, Protokolle und Ports
  • Basis-Härtung von Servern, Clients, Netzwerkkomponenten und Management-Interfaces
  • Patch- und Update-Prozesse für Betriebssysteme, Anwendungen und Firmware
  • Umgang mit Schwachstellenmeldungen und Priorisierung kritischer Patches

Netzwerksicherheit in Virtualisierung & Cloud

Virtualisierte Infrastrukturen und Cloud-Dienste bringen zusätzliche Netzwerkschichten mit sich.

  • Virtuelle Switches, Port-Gruppen und Security-Policies in Hypervisor-Umgebungen
  • Segmentierung innerhalb von Clustern, Trennung von Management-, Storage- und VM-Traffic
  • Sichere Anbindung von Public-Cloud-Diensten und hybriden Szenarien
  • Einsatz von Netzwerk-Security-Services wie Web Application Firewalls und Cloud-Firewalls

Monitoring, Intrusion Detection & Incident Response

Erkennung und Reaktion sind zentrale Bausteine moderner Sicherheitskonzepte.

  • Netzwerk- und System-Monitoring für Verfügbarkeit und Performance
  • Protokollierung und Auswertung sicherheitsrelevanter Ereignisse
  • Grundlagen von IDS/IPS und einfacher Anomalieerkennung
  • Aufbau eines Incident-Response-Prozesses mit klaren Rollen und Eskalationswegen